Symbolik / Adinkra

Adinkra (selten auch Andinkra) ist die Bezeichnung der in Ghana verwendeten Symbolsprache. Diese wird traditionell in allen Bereichen des Lebens, auf Kleidung, auf Hauswänden, Töpferware und Holzwaren verwendet. Heute werden auch immer mehr Adinkra Symbole als Logo von Unternehmen eingesetzt. Den Ursprung hat diese Symbolsprache in Ghana in der dort dominierenden Volksgruppe der Ashanti in der Ashanti Region.

Jedes Adinkra-Symbol steht für ein Wort aus der Sprache der Ashanti, einen Satz, ein geschichtlich bedeutsames Ereignis, ein Sprichwort oder Tiere oder Pflanzen. Das Wort Adinkra wird häufig übersetzt mit "Auf Wiedersehen", was vermutlich auf die Verwendung von Adinkra im Rahmen von Beerdigungen hindeutet. (Quelle: Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Adinkra)

Krado - Nicht für Unbefugte

Krado

Mit einem Schloss zugemacht
Verlangt neue Liebe einen Klopfen.
Dich zu liebend bedeutet
Durch eine geschlossene Tür gehen.
Wer hinein kommt ist derjenige
Der das Klopfgebot abschafft
Um den Schloss zu lösen

Odo Nyinsuwa - Tränen der Liebe

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Der Tod, der unser Dach fort bließ
Ließ unsere Hütten und Herzen zu Trümmerfeldern werden.
Überall ist unsere Trauer doppelt so schwer.
Regen und Donnerschlag verdunkeln unsere Tage.
Unsere Dunkelheit schreitet uns voraus
Jetzt, wo du uns enteilt bist.
Nur was Du von Dir hinterließ
Das uns als Liebe zurück fliegt
Kann die erstickende Schwere weg schmelzen

Fie Mmosea - Schätzen (die Familie)

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Suche nicht
Das Messer
Das Sie geschnitten hatte
Messer schneiden nicht
So grob.
Nur Kieselsteine spalten auf
Mit Haß
Lässig daheim herumliegend
So schmerzhaft schneidend.

Fafranta

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Adusei Poku
Der Starke, der die Sonne bekämpft
Der Starke, der für Könige kämpft
Der Starke, der in den Krieg zieht
Opoku der Löwenzahn
Terror für den Stolzen im Krieg
Was wird aus mir mit zartem Herzen
Und in was ich sage
Dich erweicht, Schmetterling
Leicht fliegend unter meinen Nabel
Mich über mein Niveau hebend,
Berührend, mit unglaublicher Liebe?
So ist mein..

Mpaboa - Heimaterde

Mpaboa

Das Gefühl der Heimat unter den nackten Füßen
Ist oft wie wenn sprechende Hände zusammentreffen
Aber grüßende Hände finden viele mehr zu tun
Nach anderen Bedürfnissen gefordert
Haben sie keine Zeit für den Treff.
Bis rotäugig, Sakrileg den König zwingt,
Die Sandalen abzustreifen, wutentbrannt
Mit den Füßen auf der Erde, Rache suchend.

Denkyem - Zeitlosigkeit

Denkyem

Du gleitest ins Wasser fürs Abendmahl
Sicher, Du wirst es bekommen, fett;
Vom Fisch, der für Dich jagte.
Jetzt, draußen, Luft atmend
Läufst Du behäbig, murmelnd
„Kein hast. Nein, kein Hast.“
Das blöde Huhn, das dein Fisch aß
Es und Dein Fisch, werden kochen als Dein Gericht.

Ananse - Jedermann

Ananse

Kinder des großen Ananse sind wir alle
Die große Erde ist unser Spinnenweben.
Liebe, Verlangen oder Bedürfnis
Hat uns in diversen Richtungen
Auf dieses Netz hinausgeschossen.
Egal wo wir sind, gibt es einige Haltepunkte
Die wir fassen können
Und welche, die wir los lassen, verschmähen
Und gänzlich beiseite liegen lassen.

Damdam - Vertrauen und Akzeptanz

Damdam

Wir spielen Damen, unser Schach mit dem Tod
Wissend, dass wir zum Schluß verlieren werden
Dennoch einen Schritt gemacht zu haben
Neu für das Leben;
Ein Gewinn, dass hinfällt, um zu sterben
In Farbe, für einander im Kampf;
Und sterbend, doch voller Leben
Den Nachbarwurzel fütternd
In einem anderen Leben groß werdend
Jung wie neue, fröhlich Ableger

Nkontonkantan - Intrige ist nicht gut

Nkontonkantan

Verachtung keimt und bringt giftige
Farbige Früchte der Arroganz hervor,
Schlangen beherbergend:
Meide sie.
Vernichte sie!

Sede Mfofo - Bloß kein Neid

Sede Mfofo

Ich bin’s,
Die gelbe Blume
Sieh! Meine Blüten, flüssiges Gold
Wiegen sich, in der Sonne tänzelnd.
Das mein Nebenbühler
Gyinantwi
Für immer kriecht
In der Dunkelheit
Mit Trauer überdeckt,
Rabenschwarz.